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Wunder geschehen nicht im Widerspruch zur Natur - sondern im Widerspruch zu dem, was wir über die Natur wissen!
Das Universum ist voll der wunderbaren Dinge, die geduldig darauf warten, dass unsere Sinne schärfer werden.
Eden Phillotts
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist!
Henry Ford
Heile zuerst die Seele - die Heilung von Geist und Körper wird dann folgen!
Dr. Zhi Gang Sha
Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein!
Hypnose und Hypnotherapie Informationen
Hynose im Wandel der Zeit
Das Wort Hypnose leitet sich vom griechischen Hypnos = Schlaf ab und ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. Obwohl wissenschaftliche Beweise fehlen, lassen sich Berichte über kultische und spirituelle Handlungen oder Anwendungen aus dem Schamanismus und Hinduismus durchaus mit Hypnose in Form der Selbst- oder Fremdsuggestion erklären.
„Wissenschaftlich“ gesehen wurde die Hypnose um 1770 von Franz Anton Mesmer, einem deutschen Arzt und Heiler wiederentdeckt, der diese Techniken damit entmystifiziert. Er experimentierte mit Magneten, die er Patienten auflegte. Er nannte den Effekt 'Magnetismus animalis', schrieb jedoch die Heilkräfte den Magneten zu. Ebenso wie die spirituellen und religiösen Praktiker, die die heilenden Effekte Göttern, Geistern o.ä. zuschrieben, siedelte Messmer die Ergebnisse der Hypnose ausserhalb des Menschen an.
Im 19. Jahrhundert erlebte die Hypnose in französichen Schulen einen Aufschwung. Auch Freud lernte wahrscheinlich hier die Hynose kennen. Hypnose wurde in dieser Zeit erfolgreich bei schmerzfreien Operationen eingesetzt, was erst verschwand mit der Einführung der Betäubungsmittel Äther, Chloroform und Lachgas um 1850.
Wesentlich weiterentwickelt wurde die Hypnose im 20. Jahrhundert im deutschen Sprachgebiet zunächst durch Oskar Vogt (1870-1959) einem deutschen Hirnforscher, dann durch dessen Schüler Johannes Heinrich Schultz (1884-1970) ein deutscher Psychiater und Psychotherapeut, der daraus das autogene Training entwickelte. Im amerikanischen Sprachgebiet wurde die Hypnose wesentlich weiterentwickelt durch Milton H. Erickson, einem amerikanischen Psychatrie-Professor (indirekte Hypnose), Kroger und Dave Elman (autoritäre Hypnose). In England gilt John Hartland als einer der bekanntesten Hypnotiseure. Sein Buch Dictionary of Medical and Dental Hypnosis zählt auch heute noch zum offiziellen Ausbildungslehrwerk für britische Hypnoseärzte.
Was ist Hypnose eigentlich?
Während im normalen Bewusstseinszustand immer verschiedene Reize gleichzeitig wahrgenommen werden, ist in Hypnose oder Trance fast die gesamte Aufmerksamkeit auf das innere Selbst gerichtet, so dass die restliche Umgebung mehr oder weniger aus dem Auge verloren wird. Die Aufmerksamkeit entfernt sich also von äußeren Reizen und konzentriert sich auf das innere Selbst. Je besser diese Konzentration, desto tiefer gelingt es der Person, in eine Phase der tiefen Entspannung einzutauchen.
Viele Menschen fasziniert die Hypnotherapie bzw. Hypnose, aber oft herrscht noch ein falsches Bild, u.a. ausgelöst durch die Schowhypnose auf der Bühne. Zuerst einmal, was ist der Unterschied zwischen Hypnose und Hypnotherapie?
Mit Hypnose meint man in der Regel die nichtmedizinische Anwendung und mit Hypnotherapie die therapeutische / medizinische Anwendung.
Anwendungsmöglichkeiten medizinische Hypnotherapie:
Medizinischen Nutzen kann die Hypnotherapie u.a. entfalten bei: Ängsten oder Phobien, Depressionen, psychosomatischen Störungen, Zwängen, Traumata, Persönlichkeitsstörungen, Psychosen, Süchten und Abhängigkeiten, Schmerzen, Zahnbehandlungen (Angst, Schmerz), Geburten und Geburtsvorbereitungen, Operationen und Operationsvorbereitungen, Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen.
Anwendungsmöglichkeiten nichtmedizinische Hypnose
Nichtmedizinische Anwendungen können u.a. sein: Tiefenentspannung, Raucherentwöhnung, Gewichtsabnahme, An- oder Verspannungen lösen, Konzentrationssteigerung, Gedächtnistraining, Motivation und Leistungssteigerung, Steigerung des Selbstvertrauens oder des Selbstbewusstseins, Unterstützung der Selbstheilungskräfte, Steigerung der Sinneswahrnehmungen, Kommunikation mit dem Unterbewusstsein zum Erkennen des "inneren Selbst" z.B. bei bei Entscheidungen, Lernen der Selbsthypnose, Phantasiereisen in Trance, Rückführungen in frühere Zeiten (z.B. frühe Kindheit).
Hypnose ist keine Zauberei und eine Beeinflussung des Hypnotisierten gegen seinen Willen ist nicht möglich, da der Klient nicht bewusstlos ist, sondern nur in einem sehr tiefen Entspannungszustand. Es ist ein bewusstes und kooperatives Arbeiten mit dem Unterbewusstsein. Hypnose ist eine Art bewusst herbeigeführte Trance. Jeder kennt tranceartige Zustände, z.B. wenn man voll konzentriert ist, auf ein Buch oder einen Film und dabei die Umwelt "ausblendet". Daher ist die Hypnose lediglich eine herrliche Entspannung mit Unterstützung von außen.
Jeder Mensch kann eine Hypnose erfahren - vorausgesetzt, er möchte sie erfahren. Allerdings gibt es Menschen, die nicht oder nur unter bestimmten kontrollierten Bedingungen Hypnose erfahren sollten: